Grüner Stadtteil von Bad Dürkheim – Grethen Hausen

Grethen und Hausen sind Stadtteile der rheinland- pfälzischen Kreisstadt Bad Dürkheim. Wahrzeichen ist die Ruine der ehemaligen Klosterabtei Limburg, die weit sichtbar über den Ortsteilen liegt.

Grethen hat eine lange Geschichte, liegt wie Hausen an dem Nebenfluss des Rheins Isenach und wird durch die Bundesstraße B37 geteilt. Hausen hat eine jüngere Geschichte und wurde in den 60er Jahren als Neubaugebiet erbaut. Am Herzogweiher, der sich zwischen die Ortsteile Grethen und Hausen zieht, befindet sich das Pfalzmuseum für Naturkunde.

Koordinaten: 49° 28′ N / 8° 8′ O
Einwohner: 2.048 (2008)
Eingemeindung: 1935
Postleitzahl:67098
Vorwahl: 06322
Höhe ü. NN: 132 m
Kennzeichen: DÜW

Im Ortsteil findet am 1. Maiwochenende jeden Jahres die Kerwe statt.

Es gibt einen großen, 2019 neu entstandenen Nettomarkt im Ortsteil Hausen.

Geschichte

Grethen ist eine fränkische Gründung aus dem 6./7. Jahrhundert.

Erstmals wird der Ort im Lorscher Codex im Jahre 773 als „Crothincheim“ erwähnt. Grethen war einst ein Geschenk Kaiser Konrads II. an die Limburg, zu deren Nutzen und Unterhalt es neben anderen Orten diente.

Nach der Zerstörung der Limburg 1504 kam ein Teil unter kurpfälzische Herrschaft, der andere fiel dem Haus Leiningen zu. Diese Trennung der Grundherrschaften hatte bis 1797 Bestand. Bis zur Eingemeindung nach Bad Dürkheim im Jahre 1935 gehörte die Klosterkirche Limburg zum Gemeindegebiet von Grethen.

Hausen verdankt seine Herkunft dem gleichnamigen Kloster, welches im Schatten der oberhalb gelegenen Limburg erbaut wurde. Über sein Alter gehen die Quellen auseinander; während die einen vom Jahr 1136 ausgehen, sprechen andere vom Jahr 1221. Der Dreißigjährige Krieg bereitete Hausen, wie aus einem Schriftstück von 1668 hervorgeht, wahrscheinlich den Untergang, so dass es erst durch spätere Ansiedlung wieder zu einem Dorf wurde.

Wappen Grethen

Mit freundlicher Unterstützung des Stadtarchives Bad Dürkheim.

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