Fotografie

Meine Leidenschaft begann mit 12 Jahren und einer Ritschratschklick – Kamera mit Fixfocus. „Beirette“, ein gängiges Einsteigermodell der Kompaktklasse aus Kunststoff in Ostdeutschland. Ich bin in der damaligen DDR aufgewachsen, in der es für Hobbyknipser einigermaßen günstig war, auf Schwarz-Weiß Filmmaterial zurück zu greifen. Farbaufnahmen waren unerschwinglich und ein absoluter Luxus. Sie wurden nur für große Familienfeiern verwendet.

Um mehr Reisen zu können verließ ich im Jahr 1989 die DDR.

Meine erste Spiegelreflexkamera von Canon kaufte ich mir dann etwa 4 Jahre später, als ich meine zweite Berufsausbildung abgeschlossen hatte. In meinem Keller lagern noch viele Ordner mit vollen Negativ Hüllen.

Von 1997 bis ins Jahr 2000 machte ich eine Fotografenausbildung, in der ich die analoge Fototechnik im Detail, aber auch schon die Grundlagen der digitale Bildbearbeitung erlernte.

2003 dann der Umstieg auf die digitale Fotografie, da gutes analoges Fotomaterial und dessen Entwicklung immer mehr an Qualität verlor.

Mittlerweile überfordert mich die Fotoflut in den Medien und die Zeit der guten alten Fotografie ist schon lange vorbei und oft hat das was man auf dem Foto sieht, nichts mehr mit der Realität zu tun. Und wer nun glaubt, dass das Fotografieren billiger geworden ist, der irrt sich. Man muss die Fotos doppelt sicher und wehe es geht etwas schief, dann kann es schon mal knapp 1000 Euro teuer werden, wenn man an seinen Bildern hängt.

Dennoch, es ist ein wunderschönes Hobby, weil man mit offenen Augen durch das Leben geht. 🙂