Kleine traumhafte Tour zum Wiegensee

In Partenen kann man direkt an der Tafamuntbahn kostenlos parken oder mit dem Bus anfahren. Der steilste Anstieg ist am Besten mit der Tafamuntbahn von 1032m hoch auf 1529m über dem Meeresspiegel zu bewältigen. Man kann auch von Gaschurn bis zur Berstation laufen, das erfordert aber Ausdauer und ist recht felsig und steil. Als Alleinwandererin bevorzuge ich die einfache Variante und fuhr mit der ersten Bergfahrt am Morgen.

               

Oben angekommen kann man sich im Alpstöbli-Restaurant stärken, falls man das auf den Rückweg verschieben möchte geht es weiter über Wurzeln und Geröll durch ein Waldgebiet auf dem ausgeschilderten Pfad Richtung Wiegensee. Wanderschuhe sollte man vor der Tour schon anziehen.

Ein idyllisch Bachlauf kreuzt den Wormser Höhenweg, der 28km bis zur Verbellaalpe mit einem leichten Anstieg verläuft. Am Weg, der recht einfach bis zum Wiegensee zu laufen ist, gibt es mehrere Bänke um eine kleine Rast zu machen. Mit einem Fernglas kann man Greifvögel beobachten.

             

Schon bald kommt man auf die Hochmoorebene. Dort wachsen kleine Bergkiefern, der Geruch der Kiefern ist einfach sensationell. Die Aussicht auf die Sivretta Hochalpenstraße ist überwältigend.

                   

Bei schönem Wetter hat man einen herrlichen Blick auf die Versalspitze und die umliegenden Gebirgsketten.

                   

Noch ein paar Höhenmeter überwindet man leicht und schon bald ist man am Wiegensee (1940m) angelangt. Dort sind die Frösche nicht zu überhören. Sie tummeln sich im wärmeren flachen Wasser am Ufer, das die Sonne aufwärmt.

                  

Läuft man den Weg vom Wiegensee weiter, gelangt man zum Gasthaus „Neue Heilbronner Hütte“ auf 2320 Höhenmetern und von dort aus weiter zum Kops-Stausee. Leider war das wegen zu viel abtauendem Schnee auf den nicht sichtbaren Wegen und Rutschgefahr zu gefährlich. Die Tour ging deshalb den selben Weg zurück und auf mich wartete ein kühles, leckeres …

… im Alpstöbli. Ein wirklich gelungener Tag!